Ein deutsch-polnisches Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifizierung (IOM) und des Institute of Physical Chemistry der Polish Academy of Sciences in Warschau wurde mit dem Kepler-Preis 2026 der Europäischen Akademie der Wissenschaften (EurASc) ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt interdisziplinäre europäische Forschungskooperationen, die wissenschaftliche Disziplinen verbinden und neue Perspektiven für zukunftsweisende Technologien eröffnen. Die Ausgabe 2026 steht im Zeichen der Verbindung von schaltbaren molekularen Systemen, fortgeschrittenen Materialien und der Methoden ihrer Charakterisierung für die Technologien der nächsten Generation.
Zu den IOM-Preisträgern gehören Yusen Luo, Jonas Lorenz und Eric Vogelsberg. Yusen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin / Postdoktorandin in der Querschnittseinheit „Materialcharakterisierung und Analytik“. Jonas und Eric sind Promovierende der Fakultät für Chemie der Universität Leipzig und forschen am IOM in der Arbeitsgruppe „Schaltbare molekular-funktionalisierte Oberflächen“ unter der Leitung von Dr. Kirill Monakhov.
Anlässlich der Auszeichnung richtet das IOM vom 7. bis 9. Dezember 2026 den internationalen Workshop „From Molecules to Functional Materials and Devices: Chemistry Beyond Equilibrium“ in Leipzig aus. Dr. Kirill Monakhov ist maßgeblich an der Organisation beteiligt und wird die Veranstaltung als Scientific Advisor and Liaison begleiten. Der Workshop bringt Forschende aus Chemie, Physik, Materialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien zusammen. Im Mittelpunkt stehen molekulare und hybride Architekturen jenseits des thermodynamischen Gleichgewichts sowie deren Potenzial für funktionale Materialien und Bauelemente.
Geplant sind unter anderem sechs Keynote Lectures, neun Invited Lectures, neun Early Career Researcher Spotlight Talks sowie Poster Sessions und Networking-Formate.
Weitere Informationen zum Preis und zum Workshop-Programm finden Sie auf der Webseite der EurASc: https://www.eurasc.eu/kepler-prize-2026/
