Profil

Wissenschaftlich vernetzt, strategisch verbunden

Wissenschaftliche Exzellenz entsteht nicht isoliert. Sie entwickelt sich im Austausch, im Wettbewerb der Ideen und in tragfähigen Kooperationen über disziplinäre, institutionelle und nationale Grenzen hinweg. Das IOM versteht Vernetzung daher als zentrales Strukturprinzip seiner wissenschaftlichen Arbeit. In regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken verbinden wir naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit methodischer Exzellenz und klarer Anwendungsorientierung – und schaffen so nachhaltig Innovationspotenziale. Kooperationen dienen dabei nicht nur der inhaltlichen Profilierung, sondern stärken zugleich die Attraktivität des Instituts für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie für internationale Spitzenkräfte.

Das IOM in der Leibniz-Gemeinschaft

Das IOM engagiert sich in den strategischen Netzwerken der Leibniz-Gemeinschaft und beteiligt sich an deren gemeinsamer Entwicklung. Insbesondere der Leibniz-Forschungsverbund „Gesundheitstechnologien“, sowie das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Mathematische Modellierung und Simulation“ stellen zentrale Vernetzungspunkte für unsere Forschenden dar.  

  • Der Leibniz-Forschungsverbund „Gesundheitstechnologien“ arbeitet gemeinsam mit seinen Partnerfirmen an konkreten Technologielösungen für drängende medizinische Fragestellungen. Das IOM bringt dabei seine Expertisen in den Kompetenzfeldern "Bioaktive Materialien" und "Point-of-Care-Technologien" ein. 
  • Das Leibniz-Forschungsnetzwerk "Mathematische Modellierung und Simulation" erkundet den Einsatz rechnerischer Methoden in der Grundlagenforschung. Das IOM trägt mit seiner Kompetenz in der Modellierung und Simulation von Grenz- und Oberflächen bei. Alle zwei Jahre führt das IOM gemeinsam mit dem Forschungsnetzwerk und der Universität Leipzig eine AI-School als Trainingswoche zu Methoden und Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz durch.  
Das IOM in der Metropolregion Mitteldeutschland

Das IOM ist eng in den Forschungsstandort Leipzig und die Metropolregion Mitteldeutschland eingebunden. Unsere wichtigsten Partnerschaften vor Ort sind die Universität Leipzig, die Institute des Wissenschaftsparks Permoserstrasse und das Leipzig Science Network (LSN). Darüber hinaus engagiert sich das IOM in lokalen und regionalen Forschungs-, Innovations- und Kompetenznetzwerken: 

  • Im Innovationsbündnis GRAVOmer werden mitteldeutsche Kompetenzen zur Gestaltung und Herstellung funktionaler Oberflächen im industriellen Maßstab auf den Gebieten Material, Struktur und Prozess gebündelt. Seit 2018 sind mehr als 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dem branchenübergreifenden Bündnis beigetreten.  
  • Das Innovationsbündnis DIANA-Point-of-Care-Technologie-Mitteldeutschland vernetzt Kompetenzen zu dieser Schlüsseltechnologie entlang der Wertschöpfungskette. Das IOM ist seit 2021 Partner des Bündnisses und im biomedizinischen Bereich auf dem Gebiet "Lab-on-a-Chip" aktiv.  
  • Das ZIM-Innovationsnetzwerk TRIQUA konzentriert sich auf innovative Technologien zur nachhaltigen Wasseraufbereitung und -nutzung. Ziel ist die Entwicklung neuer Lösungen für Umwelt- und Ressourcenschutz. Das IOM beteiligt sich dabei an der Initiierung sowie Umsetzung von gemeinsamen FuE-Projektideen und Technologieansätzen. 
  • SAX-QT ist ein sächsisches Kompetenznetzwerk zur Förderung von Quantentechnologien. Ziel ist der Aufbau eines regionalen Innovationsökosystems für Forschung, Entwicklung und industrielle Anwendungen im Bereich Quantenwissenschaften. 
  • Das Netzwerk SAXFUSION stärkt Forschung und Innovation im Bereich Fusionsenergie in Sachsen und bringt wissenschaftliche Einrichtungen, Industrie und Politik zusammen, um Technologien für zukünftige Fusionskraftwerke zu entwickeln. 
  • Die Innovationsplattform futureSAX des Freistaates Sachsen unterstützt technologieorientierte Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen. Über dieses Netzwerk ist das IOM in Innovations- und Transferaktivitäten innerhalb des sächsischen Innovationsökosystems eingebunden. 
  • Das Kompetenzzentrum Ultrapräzise Oberflächenbearbeitung e.V. (UPOB) ist ein Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industriepartnern zur Entwicklung hochpräziser Technologien für die Bearbeitung und Funktionalisierung von Oberflächen. 
Das IOM im internationalen Kontext

Internationalität ist ein zentraler Bestandteil der Forschungsstrategie des IOM. Wissenschaftliche Fragestellungen in den Bereichen Umwelt, Gesundheitstechnologien und Key Enabling Technologies sind global geprägt und erfordern eine enge Zusammenarbeit über Länder- und Disziplingrenzen hinweg. 

Das IOM ist daher in ein breites internationales Netzwerk aus Forschungsinstituten, Universitäten und Industriepartnern eingebunden. Durch gemeinsame Forschungsprojekte, internationale Gastaufenthalte, wissenschaftlichen Austausch sowie die Beteiligung an europäischen Förderprogrammen stärkt das Institut seine weltweite Vernetzung. 

Diese internationale Zusammenarbeit fördert nicht nur den Wissenstransfer und die Entwicklung innovativer Technologien, sondern schafft auch ein interkulturelles Forschungsumfeld, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern gemeinsam an Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und technologische Herausforderungen arbeiten. 

Alumni-Netzwerk

wissenschaftliche Karrieren nicht als zeitlich begrenzte Zugehörigkeit, sondern als Teil einer langfristigen, vertrauensbasierten Zusammenarbeit. Wer am IOM geforscht, promoviert, entwickelt oder gestaltet hat, bleibt Teil unseres Netzwerks. 

Ehemalige Mitarbeitende tragen die wissenschaftlichen Ansätze, Methoden und Werte des Instituts in andere Forschungseinrichtungen, in die Industrie, in Ausgründungen oder in internationale Organisationen. Diese Wege sind meist kein Abschied, sondern führen zu neuen Kooperationsmöglichkeiten und schaffen Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit.