Oberflächen nach Maß

Gemeinsame Forschungslabore am IOM

Das IOM betreibt in enger Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig zwei JointLabs, um wissenschaftliche Expertise, Personal und Ressourcen gezielt zu bündeln und zugleich einen strukturierten Rahmen für gemeinsame Forschung zu aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen zu schaffen. 

Im Mittelpunkt steht die langfristige Zusammenarbeit in strategisch wichtigen Themenfeldern, etwa in der Oberflächen- und Materialforschung sowie in den Quantentechnologien. Die JointLabs nutzen die komplementären Stärken beider Institutionen – von universitärer Grundlagenforschung bis hin zu spezialisierter Infrastruktur und anwendungsorientierter Forschung am IOM – und schaffen so ein leistungsfähiges Umfeld für interdisziplinäre Projekte, wissenschaftlichen Austausch und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Insbesondere Studierende, Promovierende und Postdocs profitieren von der Zusammenarbeit durch den Zugang zu unterschiedlichen Forschungsumgebungen, Methoden und Betreuungsteams. 

Die langfristige Kooperation stärkt darüber hinaus die internationale Sichtbarkeit der beteiligten Institutionen und ermöglicht die Einwerbung gemeinsamer Drittmittel sowie die Beteiligung an großen Forschungsprogrammen. 

 

Versuchsapparatur zur gezielten Abscheidung dünner Materialschichten mit dem Ion-Soft-Landing-Verfahren.

JointLab

„Oberflächenmodifizierung mit massenselektierten molekularen Ionen“ 

Das JointLab erforscht neue Ansätze zur Herstellung funktionaler Oberflächen und Dünnschichten auf Basis komplexer molekularer Ionen.


Innenansicht eines Spiegelladungsdetektor-Prototyps, der Ionenpakete und künftig auch einzelne Ionen nachweisen soll.

JointLab

“Einzelionenimplantation”

Das IOM entwickelt Verfahren zur deterministischen Ionenimplantation, bei der einzelne Ionen gezielt und mit höchster Präzision in Materialien eingebracht werden.