Transfer

Wir begleiten Forschung in die Praxis

Am IOM schaffen wir Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis. So machen wir unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse wirksam nutzbar und setzen nachhaltige Impulse für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. 

Wissenstransfer

Wissen sichtbar und zugänglich machen

Wir machen das im Rahmen unserer Forschung gewonnene Wissen in größtmöglichem Umfang verfügbar – transparent, zugänglich und zielgruppenorientiert. 

Über wissenschaftliche Publikationen, Fachvorträge auf Konferenzen und die Teilnahme an Fachmessen kommunizieren wir unsere Forschungsaktivitäten und tragen so zur Sichtbarkeit und Vernetzung innerhalb der Fachgemeinschaft bei. 

Darüber hinaus fördern wir den Dialog mit der Öffentlichkeit. Im Rahmen öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen wie der “Langen Nacht der Wissenschaften” oder partizipativer Austauschformate wie „Book a Scientist“ der Leibniz-Gemeinschaft treten unsere Forschenden mit der interessierten Öffentlichkeit in den Austausch und machen Forschung erlebbar. 

Technologietransfer

Gemeinsam Forschung in Wertschöpfung überführen

Im Technologietransfer stellen wir unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse, Technologien und Verfahren für eine wertschöpfende praktische Anwendung bereit. Hierzu arbeiten wir in vielfältigen nationalen und internationalen Kooperationen eng mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. 

Diese Partnerschaften fördern nicht nur den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, sondern erhöhen zugleich die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Partner – insbesondere von Unternehmen. 

Transferangebote

Unsere vielfältigen Transferangebote im Überblick

  • Auftragsforschung entlang unserer Forschungsschwerpunkte und Fachkompetenzen 

  • Forschungsnahe Dienstleistungen in den Bereichen Oberflächenbearbeitung und Materialcharakterisierung

  • Zugang zu unserer Forschungs- und Erprobungsinfrastruktur für Entwicklungen, Tests und Skalierung

  • Technologienutzung durch Lizenzierung von Know-how und Schutzrechten, insbesondere Patenten und Gebrauchsmustern 

Technologieplattform Applikationszentrum (APZ)

Anwendungsnahe Forschung und leistungsfähige Technologien

Über das IOM Applikationszentrum, unsere Technologieplattform, verbinden wir exzellente Forschung mit konkreten Bedarfen aus der Praxis. Die Plattform bietet Industriepartnern Zugang zu unseren strahlenbasierten Hochtechnologien sowie zu weiterer Forschungs- und Erprobungsinfrastruktur. 

Je nach Bedarf können Sie direkte Forschungsaufträge (Auftragsforschung) platzieren oder forschungsnahe Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. 

Schutzrechte

Forschung durch Schutzrechte nachhaltig verwerten

Der Schutz geistigen Eigentums ist eine wesentliche Grundlage für den erfolgreichen Technologietransfer des IOM. Wir identifizieren unsere schutzfähigen Forschungsergebnisse und begleiten deren Sicherung. So schaffen wir verlässliche Voraussetzungen für eine nachhaltige Verwertung unserer Forschung. 

Ein professioneller Umgang mit geistigem Eigentum (IP, von engl. intellectual property) ist eine wesentliche Grundlage für erfolgreichen Technologietransfer. Gesichertes IP schützt Innovationen und eröffnet Perspektiven für die wirtschaftliche Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Praxis. 

Unser Interesse gilt allen wirtschaftlich attraktiven Verwertungsoptionen, die aus unserem geistigen Eigentum, unserem Know-how, unseren Technologien und unserer Forschungsinfrastruktur entstehen. Durch den gezielten Schutz unserer Forschungsergebnisse – etwa mittels Patenten und Gebrauchsmustern – legen wir den Grundstein für eine Verwertung und nachhaltige Wertschöpfung durch Lizenzierungen, Kooperationen oder Ausgründungen.

Auswahl Schutzrechte des IOM

Eine Auswahl unserer Patente und Gebrauchsmuster gibt Einblick in die thematische Breite und das Innovationspotential unserer Forschung und eröffnet Anknüpfungspunkte für Kooperationen und Lizenzierungen. Gerne beraten wir Sie individuell zu unseren Schutzrechten und Lizenzierungsmöglichkeiten. Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf den Austausch.  

Ultra-Präzisionsoberflächen

  • DE 102019111681.3: Verfahren zum Glätten von Oberflächen
  • DE 102019006322.8: Verfahren zur Behandlung einer Festkörperoberfläche
  • CN 201810861897.5: Lasernassätzverfahren für jeden gebogenen und transparenten dielektrischen Werkstoff
  • CN 201810861914.5: Verfahren zum Induzieren der periodischen Struktur eines transparenten dielektrischen Werkstoffs durch einen einzelpuls-Nanosekundenlaser
  • DE 102017130797.4/ EP 18826543.3: Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines gewünschten Oberflächenprofils
  • DE 102012010635.1: Verfahren zur 3D-Strukturierung und Formgebung von Oberflächen aus harten, spröden und optischen Materialien
  • DE 102005017632.1: Verfahren zur Modifikation der Oberfläche einer Probe mittels eines gepulsten Ionenstrahls oder mittels eines ionenstrahlgenerierten Teilchenstrahls mit homogen oder gaußförmig verteilter Stromdichte
  • DE 202017103165.9: Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma- oder Radikalstrahles (Gebrauchsmuster)
  • DE 202020100668.1: Vorrichtung zum Schalten einer Ionenstrahlquelle (Gebrauchsmuster)
  • DE 102020001774.6: Verfahren zur Bearbeitung einer Oberfläche eines Festkörpers

Barriere- und Präzisionsschichten

  • DE 102019124814.0: Druckform und polymeres Beschichtungsmaterial dafür

Biokompatible und bioaktive Oberflächen

  • DE 102017130947.0: Verfahren zur Herstellung eines Mikrosystembauteils
  • DE 102013203829.1: Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung beidseitig mikrostrukturierter Verbundfolien
  • DE 102013017649.2: Verfahren und Messvorrichtung zur chemisch-analytischen Untersuchung eines Abdrucks einer Hautoberfläche
  • DE 502013003756.8: Verfahren zur Herstellung von porösen Gelen mit inkorporierten katalytisch oder biologisch aktiven Materialien sowie damit hergestellte Gele und deren Verwendung

Werkzeugentwicklung

  • DE 502016003229.7/ EP 16723276.8: Vorrichtung zur Detektion einzelner geladener Teilchen sowie System zur Materialbearbeitung mit einer solchen Vorrichtung
  • DE 102020120669.0: Authentifizierungsmarker zur Authentifizierung eines Gegenstandes, Verfahren zur Herstellung des Authentifizierungsmarkers und dessen Anwendungen
Ansprechperson

Yvonne Bohne, Stabsstelle Technologietransfer, IP/Schutzrechte 
 schutzrecht@leibniz-iom.de 

Ausgründungen

Ideen aus der Forschung unternehmerisch umsetzen

Ausgründungen sind ein anderer, wirkungsvoller Weg, um Forschungsergebnisse eigenständig in die Anwendung zu bringen. Das IOM unterstützt den Übergang von der Idee zur unternehmerischen Umsetzung und begleitet technologieorientierte Gründungsvorhaben aus dem Institut heraus. 

Ausgründungen des IOM

2019: qCoat GmbH 

2017: Trionplas Technologies GmbH 

2001: OPTEG GmbH 

2001: Cetelon Nanotechnik GmbH & Co. KG 

2000: Solarion GmbH 

1999: NTGL GmbH Nano Technologie Leipzig GmbH 

1998: IOT – Innovative Oberflächentechnologien GmbH 

Auszeichnungen

Kooperationspartner des IOM (Auswahl)

Innovationen durch gemeinsame Forschung schaffen

Exzellente Forschung lebt von partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Im Rahmen öffentlicher Förderprogrammen führen wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch und beteiligen uns an Verbundvorhaben. 

Dr. Maria Meißler

Leiterin Stabsstelle Technologietransfer

Yvonne Bohne

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit / Technologietransfer